7 Tipps, wie du dich im Job unverzichtbar machst

Inhaltsverzeichnis

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Kurzgesagt:

Der Artikel präsentiert sieben strategische Ansätze, um sich im beruflichen Umfeld unentbehrlich zu machen. Im Fokus steht die Schärfung des eigenen Profils durch Kreativität und das Einbringen eigener Ideen, gepaart mit der Bereitschaft, die Komfortzone zu verlassen und Verantwortung zu übernehmen. Neben fachlichen Aspekten spielen soziale Faktoren eine entscheidende Rolle: Der Aufbau von Beziehungen, gelebte Empathie und psychologische Kniffe wie der Benjamin-Franklin-Effekt stärken die Position im Team. Abschließend wird betont, dass auch ein gesundes Maß an Abgrenzung („Nein-Sagen“) Respekt und Professionalität fördert.

Die magische Unkündbarkeit: gibt es die überhaupt noch? Ein unbefristeter Vertrag und gute Unternehmensverhältnisse werden immer seltener in der Schnelllebigkeit der Wirtschaft. Doch egal ob Vollzeitjob oder studentische Nebentätigkeit – es gibt immer Tricks, mit denen du dich für deine Arbeitgeber*innen und deine Kolleg*innen unverzichtbar machen kannst. Selbst, wenn dein Arbeitsvertrag befristet ist oder du nicht fest angestellt bist! Wir haben für dich die 7 ultimativen Tipps, mit denen du ein/e unersetzliche/r Kolleg*in wirst.

1. Das eigene Profil stärken

Der erste Schritt in die Unverzichtbarkeit lautet: Unverwechselbarkeit. Denn wenn du austauschbar bist, kannst du auch leicht ersetzt werden. Wenn du deine Arbeit nur auf die Weise erledigst, auf die es auch jeder andere tun würde, besteht für deine Vorgesetzten kein großer Reiz, gerade dich im Unternehmen halten zu wollen. Stattdessen musst du deutlicher deine Stärken herausstellen und aus der Masse herausstechen. Das ist oftmals leichter, als es sich beim ersten Mal anhören mag. In Meetings kannst du beispielsweise durch eine besonders gute Kritikfähigkeit auffallen, in deiner tagtäglichen Arbeit durch eine kreative Herangehensweise oder bei langfristigen Projekten durch selbst eingebrachte Ideen. Damit wären wir schon beim nächsten Punkt:

2. Eigene Ideen einbringen

Wenn du für ein Unternehmen und deine Kolleg*innen unverzichtbar werden willst, solltest du Projekten oder deiner Arbeit deinen eigenen Stempel aufdrücken. Wenn dir deshalb gute Ideen in den Sinn kommen, wie man beispielsweise ein Produkt oder eine Planung vorantreiben könnte: immer raus damit! Selbst wenn du nur als Student*in nebenjobmäßig in einer Firma angestellt bist, die Chef*innen merken sich gut, wer sich aktiv einbringt und sind meist für jegliche Ideen offen, egal von welcher Seite sie kommen. Und wer weiß, wenn du als vorausschauende*r Arbeitnehmer*in positiv auffällst, können sich hier schon Perspektiven für deinen späteren Berufseinstieg bieten. Habe deshalb keine Scheu, deine eigenen Ideen einzubringen.

3. Die Komfortzone verlassen

Es gibt immer weniger Menschen, die in ihrem Job Verantwortung übernehmen wollen. Lieber gehen die meisten ihren alltäglichen Aufgaben nach und halsen sich nicht den zusätzlichen Druck auf, für andere verantwortlich zu sein. Dabei sind es gerade die Leute, die sich größeren Projekten annehmen und die Bereitschaft zeigen zu führen, die im Unternehmen unverzichtbar sind. Denn auch die Chef*innen wissen genau, dass Arbeitnehmer*innen die bereit sind Verantwortung zu übernehmen, immer seltener werden. Verlasse deshalb deine Komfortzone und traue dich, über den Tellerrand zu schauen. Deine Vorgesetzten werden dann alles tun, um dich im Unternehmen zu halten.

4. Beziehungen knüpfen

Du verbringst die Mittagspause immer allein und bei Aktivitäten der Kolleg*innen ziehst du dich lieber zurück? Das ist selbstverständlich dein gutes Recht. Doch ein vertrautes Verhältnis zu deinen Kolleg*innen ist ein wichtiger Baustein dafür, sich im Unternehmen unverzichtbar zu machen. Wer in der Belegschaft beliebt ist und viele Beziehungen in die unterschiedlichsten Abteilungen pflegt, der wird seltener entlassen als der unauffällige Einzelgänger, der sowieso mit niemandem etwas zu tun hatte. Mit den Kolleg*innen ein gutes Verhältnis zu haben bedeutet zudem nicht, dass du deine gesamte Freizeit mit ihnen verbringen musst oder jede Woche einen Kuchen mit zur Arbeit bringst. Vielmehr solltest du deine Bereitschaft signalisieren, dich für andere einzusetzen und bei gemeinsamen Aktivitäten sich auch etwas über den Job hinaus kennenzulernen. Vitamin B ist schließlich noch immer ein wichtiger Faktor im Berufsleben.

5. Empathie zeigen

Sich in der Belegschaft beliebt zu machen funktioniert größtenteils über Empathie. Zeige Einfühlungsvermögen für die Probleme deiner Kolleg*innen und versuche, dafür Lösungen zu finden. Freue dich mit ihnen, wenn sie befördert werden oder eine Gehaltserhöhung kassieren, durch Neid und Missgunst fällst du auch bei deinen Chef*innen negativ auf. Emotionale Intelligenz wird auf deinem Karriereweg immer ein entscheidender Faktor sein, sei deshalb nicht einfach nur Arbeitnehmer*in, sondern Mensch.

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6. Der Benjamin-Franklin-Effekt

Der folgende Psycho-Trick im Umgang mit Kolleg*innen stammt vom amerikanischen Gründervater und Staatsmann Benjamin Franklin. Er überlegte sich einen klugen Trick, mit welchem er einen Konkurrenten für sich gewinnen wollte. Dieser klingt so simpel wie genial: er bat seinen Widersacher um einen Gefallen. Dieser besaß ein seltenes Buch, welches Benjamin Franklin sich ausleihen wollte. Sein Konkurrent fühlte sich geschmeichelt durch die Bitte von Franklin und willigte ein, anschließend verband beide eine Freundschaft.

Franklins Vorgehensweise wurde mittlerweile sogar durch Studien bestätigt. Wer andere um einen Gefallen bittet, macht sich beim Gegenüber beliebt, da derjenige sich gebraucht und geschmeichelt fühlt. Zeige deinen Kolleg*innen also, dass du sie brauchst und sie werden dich als Kolleg*in noch mehr zu schätzen wissen.

7. Nein sagen

Genau so wie du deine Kolleg*innen um Gefallen bitten wirst, werden sie es auch bei dir tun. Da wir gute Kolleg*innen sein wollen, fällt es uns oftmals schwer, Dinge abzulehnen, selbst wenn unser eigener Terminplan bereits aus allen Nähten platzt. Auch deine Vorgesetzten werden dir immer mehr Aufgaben zuschieben wenn sie merken, dass du keine davon ablehnst. Damit du nicht zum gutmütigen Fußabtreter der Firma wirst, der sich immer für andere aufreibt, musst du auch mal Nein sagen können. Wenn du deine Entscheidung gut begründen kannst, ist das nicht zu deinem Nachteil. Vielmehr demonstrierst du somit Durchsetzungsfähigkeit und Dominanz: ebenfalls zwei wichtige Faktoren, um dich als Arbeitnehmer*in unverzichtbar zu machen.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Unverzichtbarkeit kein Produkt des Zufalls, sondern das Ergebnis gezielter Selbstvermarktung und Beziehungsarbeit ist. Wer über den Tellerrand blickt, menschliche Wärme mit fachlicher Dominanz verbindet und Mut zur eigenen Meinung beweist, transformiert sein Arbeitsverhältnis von einer rein funktionalen Beziehung hin zu einer echten Partnerschaft. Letztlich ist der „unersetzliche“ Kollege derjenige, der nicht nur Arbeit erledigt, sondern die Unternehmenskultur aktiv mitgestaltet und bereichert.

Der Artikel rät, keine Scheu zu haben: Vorgesetzte schätzen frische Perspektiven. Wichtig ist, Ideen konstruktiv in Meetings zu äußern oder Verbesserungsvorschläge für Prozesse anzubieten.

Es ist ein psychologisches Phänomen: Wenn man jemanden um einen kleinen Gefallen bittet, fühlt sich dieser geschmeichelt und gebraucht. Das steigert paradoxerweise die Sympathie des Gegenübers für einen selbst.

Nein. Es geht nicht um Freizeitgestaltung, sondern darum, Präsenz zu zeigen, sich für andere einzusetzen und über die eigene Abteilung hinaus Kontakte zu pflegen (Vitamin B).

Im Gegenteil: Eine gut begründete Ablehnung bei Überlastung demonstriert Durchsetzungsfähigkeit und verhindert, dass man als „Fußabtreter“ der Firma wahrgenommen wird.

Da viele Menschen Verantwortung und den damit verbundenen Druck scheuen, werden Mitarbeiter, die bereit sind zu führen und komplexe Aufgaben zu übernehmen, von Chefs besonders stark gefördert und gehalten.

Bild von jobmensa Redaktion

jobmensa Redaktion

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